Bestandsanalyse Wärme: Die Darstellung fasst die Bestandsanalyse der Wärmeplanung für den gesamten Landkreis Lüneburg zusammen. Der Fokus des Klimaportals auf den Bereich der Wärme ergibt sich aus der Tatsache, dass in diesem Bereich im Landkreis Lüneburg - neben dem Verkehr - der größte Anteil der Treibhausgasemissionen verursacht wird. Die Verpflichtung zur Durchführung der kommunalen Wärmeplanung liegt bei den Samt- und Einheitsgemeinden. Die Kreisverwaltung unterstützt hierbei (siehe F.A.Q. - Wärmeplanung). 

Datengrundlage (Analyse 2023 nach ehm. §21NKlimaG): Gas- und Wärmestromverbräuche: Energieversorger Avacon Netz GmbH, EVDB AG und WEMAG AG; Energieträger: Bezirksschornsteinfeger; Baualtersklassen: Zensus 2022; Emissionen: Wärmeverbräuche mulitpliziert mit den aktuellen Emissionsfaktoren aus der GEMIS-Datenbank (inkl. Vorkette).

 

Weitere Analysen und Konzepte - Klimaschutz und Klimafolgenanpassung im Landkreis Lüneburg

 

Klimaschutzkonzept (2025)

     

Die Kreisverwaltung ist zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes verpflichtet, das konkrete Ziele und Zwischenziele auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität der eigenen Verwaltung festsetzt (NKlimaG). Mit dem "integrierten Klimaschutzkonzept" geht der Landkreis Lüneburg über diese Pflichtaufgabe hinaus. Er betrachtet neben der Verwaltung das gesamte Kreisgebiet und setzt sich auch in Bezug auf das Zieljahr "Klimaneutralität 2030" für die Kreisverwaltung deutlich ambitioniertere Ziele, als es vom Gesetzgeber gefordert wird. Die Teilnahme am Programm des "KlimaLandkreises" (ehemals European Energy Awaerd) hilft bei der Planung, Konkretisierung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Im Energiepolitischen Arbeitsprogramm (EPAP) werden laufend neue Maßnahmen entwickelt und systematisch in ihrem Fortschritt überprüft. Begleitet werden die Prozesse durch den "Ausschuss für Klimaneutralität 2030" und durch den "Runden Tisch für Klimaneutralität". 

Ein Klick auf die Bilder (oben) führt Sie zum fertigen Klimaschutzkonzept 2025 sowie zum aktuellen Maßnahmenplan (EPAP).

 

Klimafolgenanpassungskonzept (KLAK) 

Bis zum Ende des Jahres 2026 wird von der Kreisverwaltung ein Klimafolgenanpassungskonzept (KLAK) erarbeitet. Zunächst wurde untersucht, in welchen Bereichen der Landkreis besonders vom Klimawandel betroffen ist und sein wird (beispielsweise von Hitze oder Starkregen). Darauf aufbauend wird festgesetzt, mit welchen Maßnahmen unsere natürliche Umwelt und die hohe Lebensqualität im Landkreis erhalten werden kann. Wenn das Konzept fertiggestellt wurde, finden Sie es unter anderem auf dieser Seite. 

Für den Bereich des Wassermanagements gibt es ein eigenständiges Konzept. Im Integrierten Wasserversorgungs‐ und Wassermengen‐Managementkonzept (IWAMAKO) erfolgte von der Hansestadt Lüneburg, dem Landkreis Lüneburg und dem Beregnungsverband Elbe-Seitenkanal als Auftraggeber und Projektträger mit Unterstützung des Landkreises Uelzen eine umfassende Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen der künftigen Wasserbewirtschaftung. Verlinkt ist der Abschlussbericht mit Maßnahmenbeschreibungen

 

Weitere klimarelevante Analysen für den Landkreis Lüneburg

NIKIS - Klimadaten zum Landkreis Lüneburg

Eine umfangreiche Informationsbasis zur Temperatur- und Niederschlagsentwicklung im Landkreis Lüneburg finden Sie im Niedersächsischen Klimainformationssystem.

 

NIBIS - Bodeninformationssystem

Der NIBIS® KARTENSERVER informiert mit mehr als 400 Fachkarten über die Themenbereiche Altlasten, Bergbau, Bodenkunde, Erosion, Geologie, Geothermie, Geophysik, Hydrogeologie, Ingenieurgeologie, Klima und Rohstoffe.